Steuergelder für linkes Jugendzentrum
Die Stadt Neumünster hat beschlossen, daß das linke "Jugendzentrum" AJZ vom derzeitigen Standort in der Friedrichstraße in ein historisches Gebäude im Vicelinviertel umziehen soll. Allein für die Planung dieser Maßnahme möchte die Ratsversammlung 260.000 Euro ausgeben.

Für die Sanierung des historischen Gebäudes, in dem neben dem AJZ auch Unternehmen der „Kreativwirtschaft“ einziehen sollen, sind zusätzlich Baukosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro veranschlagt, die zu 80% durch eine Städtebauförderung des Landes Schleswig-Holstein bezuschußt werden. Ob sich "kreative Unternehmen" unter einem Dach mit einem linksextremen Jugendzentrum ansiedeln, ist mehr als fraglich.

Auf der Ratsversammlung im November sprach sich lediglich der NPD-Ratsherr Mark Proch deutlich dagegen aus, Steuergelder für das linke AJZ aus dem Fenster zu werfen.

"Ein Jugendzentrum, daß auf seiner Netzseite schreibt, daß jeder willkommen sei, Hauptsache links, und in dem die örtliche linksextreme Antifa, die gute Kontakte zu Autonomen der Roten Flora in Hamburg pflegt, ein und aus geht, darf nicht durch Steuergelder gefördert werden!", so NPD-Ratsherr Mark Proch.

Trotz dieser mahnenden Worte verabschiedete die Ratsversammlung einstimmig mit der Gegenstimme der NPD den Antrag, die Planung des Umzugs und die damit vorerst verbundenen Kosten von 260.000 Euro zu übernehmen. Die NPD kann solche Steuergeldverschwendungen zwar nicht verhindern, wird aber auch zukünftig immer dann das Wort erheben, wenn fragwürdige linksextreme Projekte durch die Stadt Neumünster gefördert werden sollen.




NPD Segeberg-Neumünster

29.01.2015
 
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