Gemeinsame Info-Veranstaltung zum 3. Oktober
Die beiden Verbände Dithmarschen-Steinburg-Pinneberg (Westküste) und Segeberg-Neumünster haben am 3. Oktober 2010 in Neumünster eine gemeinsame Informationsveranstaltung durchgeführt. NPD-Mitglieder, Freie Nationalisten und auch sonstige Zuhörer waren vor Ort. Auch Kameraden aus Nordfriesland fanden sich ein und so war der Veranstaltungsraum gut gefüllt. Zunächst wurden die Anwesenden vom Vorsitzenden des Verbandes Segeberg-Neumünster, nämlich von Kamerad Maziol begrüßt. Dieser teilte in seinen ersten Worten mit, daß für ihn die Einheit nicht stattgefunden habe, da sein Heimatland Schlesien bis heute ausgeschlossen ist. Das gelte auch für die Deutschen aus Preußen, Pommern und dem Sudetenland d.h. aus dem wirklichen Ostdeutschland. Danach wurde Kamerad Rudolf Rosenthal zum Versammlungsleiter gewählt und leitete die weitere Veranstaltung.


3. Oktober 1990, Tag der Einheit?

Das Hauptthema wurde vom Mitglied des NPD-Landesverbandsvorstandes Ingo Stawitz vorgetragen. Seine Ausführungen wurden mit einer Bildprojektion begleitet. Stawitz konnte anhand von umfangreichem Material aus Zeitungsartikeln, sowohl der BRD und des Auslandes klar belegen, daß die Einheit nur eine Teileinheit ist, die von den Briten unter Thatcher, den Franzosen unter Mitterand und den US-Amerikanern unter Georg Bush sen. nicht gewollt und sogar bekämpft wurde. Daß es dennoch zur Teileinheit bzw. zur Übernahme der DDR durch die BRD kam, lag nicht zuletzt an dem revolutionären Drang der mitteldeutschen Bevölkerung und dem Wohlwollen des damaligen sowjetischen Führers Gorbatschow. Weiterhin wurden wichtige Ereignisse, wie die Ermordung von Alfred Herrhausen (Deutsche Bank) und Detlef Rohwedder (DIHK und Treuhand) in dem Kontext der "Abwicklung" der DDR-Wirtschaft mit dem Treuhand-Konzept der Birgit Breuel behandelt, welches dem Steuerzahler ein Minus von über 500 Milliarden DM beschert hat. Zuhörer Radunski wies darauf hin, daß in einem Frontal 21-Bericht im ZDF berichtet wurde, daß der damalige Finanzminister Theo Waigel alle Treuhand-Verantwortlichen von jeglicher Haftung freigestellt haben soll. Stawitz räumte mit der Lebenslüge der etablierten Kreise der BRD über die sog. erfolgreiche Einheit der Deutschen auf, indem er finanzielle Gaunereien größten Ausmaßes und politische Versäumnisse aufdeckte (Nichterreichung eines Friedensvertrags und Versäumnis zur Schaffung einer echten Verfassung). Er erinnerte daran, daß die Nationalen Kräfte immer diejenigen waren, die sich lange vor den Etablierten für die Einheit einsetzten und auch heute noch an deutsche Positionen festhalten.


Hartz IV, der Skandal!

Im Anschluß erfolgte der Redebeitrag des Helmut Radunski (Mitglied im Vorstand des Verbandes Westküste) zum Thema Hartz IV. Radunski konnte die Komplizenschaft zwischen der etablierten Politik mit bestimmten Interessen der Wirtschaft klar herausarbeiten. Die Politik und die Gesetze gegen die „kleinen Leute“, die von etablierten Politikern wie Gerhard Schröder, Peter Hartz und Bernd Rürup umgesetzt wurden, finden heute ihre analoge Fortsetzung unter Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Philipp Rösler. Hartz IV wurde als unsozial und ungerecht entlarvt. Die jüngste „Erhöhung“ des Hartz IV-Satzes um 5 Euro wurde als Verhöhnung der betroffenen Empfänger gegeißelt.



Aufgabe der Freien Kräfte

Als Abschluß hielt eine bekannte Persönlichkeit einen Vortrag zur Aufgabe der Kameradschaften, die sich überall im Land organisiert haben, um das gemeinsame Vorhaben zur Schaffung eines wirklich souveränen Deutschlands zu erreichen. Die Freien seien nicht durch Programm und Satzung gebunden und könnten deshalb eher kurzfristig und unkonventionell in der Öffentlichkeit wirken. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der NPD, überall dort wo es paßt, eine Selbstverständlichkeit. Rudolf Rosenthal verwies auf die Wichtigkeit der Veranstaltung für den Bereich Segeberg und Neumünster und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt und gutes Gelingen für die kommende Zeit.


Kai Otzen
07.10.2010
 
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