Der goldene Schuß für die Öffentlichkeit
Neumünster hat eine neue Attraktion am Waschpohl, die zu denken gibt.

Die Stadt und die Drogenhilfe errichteten einen Spritzenautomaten, der für jedermann zugänglich ist und damit eine Gefährdung der Öffentlichkeit darstellt.

Man argumentiert damit, daß man den geschätzten 280 Süchtigen von harten Drogen eine Anlaufstelle für sauberes "Werkzeug" geben will, um so sicherzugehen das sie sich nicht zu erkennen geben müssen. Denn genau dies wäre der Fall bei der Beschaffung kostenloser Spritzen in einer Drogenhilfe.

Die Drogenhilfe setzte sich sehr für den Automaten ein und die Stadt gab freies Geleit. Aber warum?

Die Stadt zeigt ihre Ohnmacht und gibt dem Drogenkonsum nun freie Hand.

Wenn man bedenkt, daß Kinder und Jugendliche freien Zugang zu dem Automaten haben, dreht sich einem der Magen um. Gerade unsere Kinder können auf diesen Automaten frei zugreifen und es wird nicht lange dauern, bis es die ersten Meldungen über Verletzungen durch das "Spielen" mit den Spritzen gibt.
Warum fördert man Drogenkranke auf Kosten der Sicherheit?
Warum weist man Süchtige nicht ein?

Die Stadt Neumünster hat kapituliert und anstatt hart durchzugreifen, wie es zum Schutz der Öffentlichkeit nötig wäre, gibt sie sich selber den goldenen Schuß.

Wir fordern die Demontage des Automaten und die Konzentration auf die wahren Probleme der Stadt!

23.02.2011
 
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